Hauptübung am Rathaus

Die diesjährige Hauptübung fand am Sonntagfrüh den 14.10.2012 statt.

Das Übungsobjekt war das Steinfelder Rathaus.

Zwei Trupps des HLF 10/6 rückten unter Atemschutz zur Personenrettung und Brandbekämpfung im Innenangriff vor.

Für den Außenangriff war die Besatzung des LF 8 zuständig. Hierfür wurde vom "Karl-Josef-Brunnen" in der Sterngasse eine Schlauchstrecke zum Rathaus gelegt.

Einige Bilder findet man hier.

Das war die phänomenale 1200 Jahrfeier Steinfelds

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 Feuerwehrstand

 

 

 

 

 

 

Unser Feuerwehrstand mit den Fahrzeugen, Pumpen, Fahnen und Schutzanzügen von früher und heute.

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Insgesamt waren ca. 100 Rettungskräfte für die Absicherung zuständig.

 

 

 

 

Jubiläumsseite der Mainpost als PDF-Download.

Link zur Main-Post, die eine extra Rubrik erstellt hat mit allen Presseberichten und hunderten Bildern rund um die 1200 Jahrfeier.

Pressebericht des Lohrer Echos mit weiteren Bildern.

Ein Full-HD Video unserer historischen Löschvorfühtung, gefilmt und hochgeladen von einem Zuschauer.

 

Einsatzbilder von der Absicherung der Rettungskräfte.

Großer Main-Post-Bericht über unsere Wehr

Die Zeitung "Main-Post" veröffentlichte einen ausführlichen Artikel über die Freiwillige Feuerwehr anlässlich des Steinfelder Jubiläums.

Wir bedanken uns recht herzlich, insbesondere auch bei Journalistin Yvonne Vogeltanz für den sehr schönen Bericht.

Pressebericht der Main-Post vom 13.07.2012 geschrieben von Yvonne Vogeltanz:

Alte Uniformen und moderne Löschmaschinen

1874 gründete sich in Steinfeld die Feuerwehr – Lösch-Vorführungen mit historischen Geräten beim großen Jubiläumsfest

Steinfeld (yvv). Vorsichtig taucht Ralf Ebert den Pinsel in einen Topf mit knallroter Farbe. Der Kommandant der Feuerwehr Steinfeld führt das Streichwerkzeug langsam über das Holz der historischen Schiebeleiter aus dem Jahr 1908. Dort, wo vorher sprichwörtlich der „Lack ab" war, glänzt das gute Stück nun wieder in frischem Rot, als hätte es seine besten Jahre noch vor sich. „Sie soll ja wieder was aussehen am Jubiläum", erklärt Ebert sein Tun. Denn wenn die Gemeinde in Kürze ihr 1200-jähriges Bestehen feiert, dann wird sich auch die Feuerwehr daran beteiligen und die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der Wehr nehmen.

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Herausgeputzt: die Feuerwehr Steinfeld um Kommandant Ralf Ebert (Bildmitte) richtet die historische Spritze und die Holzschiebeleiter her, die beim Dorffest zu sehen sein werden. Foto: Yvonne Vogeltanz

Es war am 28. Dezember 1873, als sich „eine hinreichende Anzahl junger Männer und Jünglinge" versammelte und die Bildung einer freiwilligen Feuerwehr beschloss. So ist es der Chronik der Wehr zu entnehmen. Die offizielle Gründungsversammlung fand am 14. Januar 1874 statt. Erster Kommandant der neu gegründeten Feuerwehr war Karl Josef Haas; 50 Mitglieder traten sofort bei. An Technik stand damals in der Gemeinde bereits „eine große und eine kleine Löschmaschine" zur Verfügung, die der Wehr zum Gebrauch übergeben wurde. Die Gerätschaft, die damals im alten Rathaus untergebracht war, wurde im gleichen Jahr durch den Kauf einer Schiebeleiter vervollständigt. So konnten die Floriansjünger dem „Roten Hahn" schon etwas selbstbewusster entgegentreten.

Als herausragendes Ereignis der damaligen Zeit ist die Feier zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 1900 zu nennen. Dabei bewiesen sich die Floriansjünger als echte Frühaufsteher. Der Sonntag beispielsweise startete mit Böllerschüssen um 4 Uhr in der Früh. 1901 wurde die erste Vereinsfahne gekauft. In den Kriegsjahren zwischen 1940 und 1945 wurden die Buben ab 14 Jahren zur Feuerwehr herangezogen. In diese Zeit fällt auch die Anschaffung der ersten Motorspritze. Ab 1945 wurde dann mit dem Aufbau einer neuen Wehr begonnen.

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Eine Wehr mit langer Tradition: Die Feuerwehr Steinfeld im Jahr 1950. Foto: Feuerwehr Steinfeld

1958 hatte die Feuerwehr mit gleich zwei Großbränden zu kämpfen: Durch Blitzschlag brannte die Scheune von Theodor Schuhmann und durch Brandstiftung die Scheunen von Oskar Handel und Albert Badersbach. 1962 bekam die Wehr ihre neue Fahne, im April 1963 legte die erste Steinfelder Löschgruppe ein Leistungsabzeichen ab. 1967 beschloss die Gemeinde zusammen mit der Feuerwehr ein neues Gerätehaus zu bauen.

Drei Tage lang gefeiert

Als eines der rührigsten Jahre im Vereinsleben ging 1968 in die Vereinsgeschichte ein. Drei Tage lang wurde die Einweihung des neuen Gerätehauses, die Übergabe eines Löschfahrzeuges – ein umgebauter Mannschaftswagen der Landpolizei – und das 95-jährige Stiftungsfest gefeiert. 1974 wurde zudem ein gebrauchtes Löschfahrzeug beschafft, 1985 konnte die Feuerwehr dann ein neues Löschfahrzeug LF8 in Empfang nehmen, das im Mai 1986 gesegnet wurde.

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Das erste Löschfahrzeug von 1968: ein umgebautes Fahrzeug der Landpolizei. Foto: Feuerwehr

Im April 1997 wurde Ralf Ebert zum neuen Kommandanten gewählt, sein Stellvertreter wurde Alexander Herrmann. Beide führen die Wehr noch heute. Seit 2005 baut die Feuerwehr im Rahmen des Ferienspaßes eine riesige Wasserrutsche, die sich seither bei den Kindern alle zwei Jahre größter Beliebtheit erfreut. Einen Meilenstein feierte die Feuerwehr im Jahr 2010. Jahrelang hatten sich die Floriansjünger ein wasserführendes Fahrzeug gewünscht, nun wurde der Traum wahr.

Seit Mitte Juni 2010 steht mit einem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug der ganze Stolz der Wehr im Gerätehaus. Das rund 230 000 Euro teure Fahrzeug wurde im Juli 2010 gesegnet. Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: Im August wurden die Floriansjünger zum Brand einer Photovoltaikanlage nach Hausen gerufen.

Großeinsatz beim Fest

Stark gefordert wird die Feuerwehr auch beim Jubiläumsfest. Die Wehr ist für das Verkehrskonzept und die Parkplatzeinweisung zuständig – unterstützt von den Kameraden aus Hausen, Waldzell, Stadelhofen und Rohrbach. Die Steinfelder Wehr stellt an der Bushaltestelle an der Raiffeisenbank historische Geräte aus – beispielsweise eine Feuerwehrhanddruckspritze von 1896 und eine Holzschiebeleiter von 1908.

Das Löschfahrzeug Baujahr 1985 kann ebenso besichtigt werden wie der ganze Stolz der Feuerwehr: das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug. Weiter stellt die Wehr alte Uniformen, Schutzanzüge, die Feuerwehrfahnen und das original Schriftbuch von 1874 aus. Löschübungen mit historischen Geräten und Uniformen sind am Samstag, 21. Juli, um 16 Uhr und am Sonntag, 22. Juli, um 14 und um 16 Uhr.

ONLINE-TIPP

Mehr Infos rund um das Jubiläum unter www.mainpost.de/steinfeld-1200.

Die FFW Steinfeld bedankt sich bei der Zeitung "Main-Post" für die Veröffentlichung ihres Presseberichtes auf unserer Webseite.

Beim Jugendwandertag den 3. Platz belegt

Die Jugendfeuerwehr Steinfeld belegte beim Jugendwandertag in Rechtenbach den 3. Platz von 16 Gruppen.

Pressebericht aus der Zeitung Main-Post vom 18.06.2012 geschrieben von Susanne Waschinger:

Schlauchwerfen und Sommerski

Rund 100 Teilnehmer beim Jugendwandertag der Feuerwehr2012_06_16_Urkunde_JFW_Rechtenbach

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Schubkarrenparcours: Dem Mann hinter der Schubkarre wurden die Augen verbunden. Er musste sich auf die Beschreibung dessen verlassen, der in der Schubkarre saß. Hier war Jugendwart Andreas Göttinger aus Steinfeld im Rennen. Foto: Susanne Waschinger

Rechtenbach. Mit viel Eifer und Teamarbeit traten 16 Gruppen aus Jugendfeuerwehren des Inspektionsbereichs Lohr am Samstag in Rechtenbach zum Wettkampf an. Eingeladen hatte die Jugendfeuerwehr Rechtenbach zum fünften Jugendwandertag auf die Weikertswiese.

Auf einem drei Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel an der SPD-Schutzhütte gab es acht Stationen zu durchlaufen. Rund 100 Jugendliche mit Betreuern beteiligten sich an den teils sehr lustigen, aber auch anspruchsvollen Spielen. Die einzelnen Gruppen mussten mit mindestens vier Teilnehmern antreten, meist waren aber mehr junge Feuerwehrbegeisterte dabei, um ihr Können zu zeigen. Jugendwart von Rechtenbach, Klaus Hartmann, war mit rund 20 Feuerwehrleuten aus dem Ort im Einsatz, um den Tag zu gestalten.
Für das leibliche Wohl sorgten die Feuerwehrfrauen.

Die Jugendfeuerwehren kamen mit zwei Gruppen aus Frammersbach, Lohr und Waldzell und mit jeweils einer Gruppe aus Habichsthal, Hausen, Krommenthal, Neuhütten, Neustadt, Partenstein, Ruppertshütten, Steinfeld, Wiesthal und Krommenthal/Neustadt.

Die Teilnehmer waren im Alter von 12 bis 18 Jahren. Als Aufgaben gab es an den Stationen Vogelstimmenquiz, Kübelspritzenübung, Schlauchkegeln, Schlauchkuppeln, Schubkarrenparcours, Sommerski, Leinenzielwerfen und Knoten und Stiche. Beim Schubkarrenparcours musste zum Beispiel der Jugendwart mit verbundenen Augen einen Jugendlichen aus seiner Gruppe in der Schubkarre durch einen Parcours fahren nach dessen Anweisung. Wenn er den Parcours verließ, wurde der Jugendliche gewechselt. Hier wurde die Zeit gemessen.

Als Sieger des Tages konnte die Jugendfeuerwehr Gruppe 1 aus Waldzell nach Hause fahren, dicht gefolgt von der Jugendfeuerwehr Gruppe 1 aus Frammersbach. Den dritten Platz belegte Steinfeld. Klaus Hartmann zeigte sich erfreut mit dem Ablauf und mit dem tollen Sommerwetter. Es hat allen viel Spaß gemacht, so der Tenor am Nachmittag.

Die FFW Steinfeld bedankt sich bei der Zeitung Main-Post für die Veröffentlichung ihres Presseberichtes auf unserer Webseite.

Grundschüler besuchten die Feuerwehr Steinfeld

Mal zwei etwas andere Schulstunden2012_05_18_Besuch_Grundschule_5

Die dritte Klasse der Grundschule Steinfeld besuchte am Freitagmorgen den 18.05.2012 ihre örtliche Feuerwehr.

Die 24 Schüler mit ihrer Klassenlehrerin und Schulleiterin Frau Birgit Auth hörten aufmerksam Jugendwart Andreas Göttinger zu, der ihnen die beiden Einsatzfahrzeuge vorführte.

Besonders Interessant für die Acht- bis Neunjährigen war die Rettungsschere, der Überdrucklüfter und der Lichtmast.

Spannend wurde es, als Atemschutzgeräteträger Daniel Scheiner die schwere Atemschutzausrüstung anlegte.

Ein riesen Spaß machte auch das spritzen mit dem Schnellangriffsschlauch.

Das Beste kam natürlich zum Schluss: Es wurden alle Schüler mit dem neuen, großen Fahrzeug wieder zur Grundschule gebracht.

So gingen schnell zwei etwas andere Schulstunden vorbei und die Feuerwehr hofft natürlich, alle später bei der Jugendfeuerwehr wieder zu sehen.

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