Die Freiwillige Feuerwehr Steinfeld feierte am Sonntag, den 06. Mai 2018 ihren Florianstag zusammen mit der Weihe ihrer restaurierten Fahne.
Um 09:30 trafen sich die Feuerwehren aus den Gemeinden Steinfeld, Rohrbach, Hausen, Waldzell, Wiesenfeld, Stadelhofen und Urspringen um zusammen mit dem Gemeinderat sowie dem Männerchor Steinfeld in Begleitung der Musikkapelle Steinfeld in die Kirche zu ziehen. Mit einem feierlichen Gottesdienst um 10:00 Uhr, bei dem besonderen Dank an Pfarrer Slawomir Olszewski und den Männerchor Steinfeld geht, wurde die restaurierte Fahne im Beisein der Fahnenpatin Gertrud Scherg geweiht.
Im Anschluss zogen alle Beteiligten unter Begleitung der Musikkapelle Steinfeld in die Sporthalle. Viele Ortsbürger, insbesondere das Kindergottesdienstteam mit ihren Schützlingen, die mit ihren selbstgebastelten Fahnen winkten, standen auf dem Weg dorthin Spalier. In der Steinfelder Sporthalle wurde die Fahnenpatin, alle teilnehmenden Wehren, der Gemeinderat inkl. Bürgermeister Günter Koser, der Männerchor, die Musikkapelle sowie alle Gäste herzlich durch den ersten Vorstand Frank Seufert begrüßt.
Als besonderen Dank wurde der Fahnenpatin Gertrud Scherg, die zum zweiten Mal nach 1962 der Fahnenweihe beiwohnte, ein Blumenstrauß überreicht. Zudem wurden in der Sporthalle die vorhandenen Fahnen und Fahnenbänder aus den letzten Jahrzehnten zusammen mit Bildern (Fahnenweihe 1962, Restaurierung Fahne, Feuerwehr-Erlebnis-Scheune und Jugendfeuerwehr) ausgestellt.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit musikalischer Umrahmung ging nach Kaffee und Kuchen die Feierlichkeit am Nachmittag zu Ende. Die Freiwillige Feuerwehr Steinfeld bedankt sich bei allen Spendern, die die Restaurierung der Fahne unterstützten, sowie allen Teilnehmern und Helfern die diesen Tag so erfolgreich gemacht haben.
Am Sonntag den 25.03. bestanden Florian Mayer, Kilian Huther, Tobias Stamm und Tom Zimmermann mit weiteren 15 Teilnehmern Ihre Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Erwähnenswert ist, dass Kilian, Tobias und Tom bereits in Hausen im aktiven Feuerwehrdienst sind und letztes Jahr die MTA (modulare Truppausbildung) in Steinfeld abgeschlossen haben.
In theoretischen und praktischen Übungen erlernten die 4 das Tragen des schweren Pressluftatmers, den Umgang mit Maske und Filter, wie auch die Reaktion bei einem Notfall, dem Mayday. Auch eine Hitzegewöhnung in der Atemschutzstrecke waren ein Teil des Lehrgangs. Als Vorraussetzung für die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist die arbeitsmedizinische Untersuchung G26.3, welche alle 4 zuvor bestanden hatten. 29h bzw. 4 Ausbildungstage umfasste der Lehrgang vom Landkreis MSP in Lohr.
Die Steinfelder Feuerwehrführung, das Atemschutzteam und die Vorstandschaft gratulieren den 4 zur bestanden Ausbildung als Atemschutzgeräteträger!
Aber warum überhaupt Atemschutz?
Durch das Verbrennen von z. B. Kunststoffen entstehen giftige und teilweise ätzende Gase. Zum Selbstschutz während der Lösch- und Rettungsmaßnahmen trägt ein Atemschutzgeräteträger einen Pressluftatmer. Die Lunge wird über die Maske, welche über das Gesicht gezogen wird, mit Luft aus den gelben Flaschen versorgt. Somit ist ein vollständiger Schutz zu der Umgebung z. B. heiße Brandgase, giftigen und ätzenden Gasen wie Ammoniak oder Kohlenmonoxid gewährleistet.
Bilderquelle: Mainpost und Feuerwehr Lohr
Am 25. und 28.03. übten wir mit den 4 Neuen und weiteren aktiven Atemschutzgeräteträgern aus Steinfeld und Waldzell eine zügige Personenrettung und die Brandbekämpfung in einem unbewohnten Anwesen im Altort von Steinfeld.
Die enge Bebauung, Dunkelheit und komplexe, zurückgesetzte Häuser sind nur einige herausfordernde Randbedingungen. Natürlich setzen wir bei den Übungen gezielt den Nachwuchs, die Jugendfeuerwehrler, unter Begleitung von erfahrenen Feuerwehrmännern, ein. Z. B. beim Setzen eines Standrohres, welches zum Aufbau der Wasserversorgung benötigt wird.